Eine Januar-Meldung unseres Kooperationspartners Oxfam, mit dem wir über unsere gemeinsame Mitgliedschaft in der Klima-Allianz verbunden sind, ließ mich aufhorchen: „Nach gerade einmal zehn Tagen hat das reichste Prozent der Weltbevölkerung seinen fairen Anteil am jährlich noch verträglichen Treibhausgasbudget verbraucht. Ein Mensch der ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung würde hingegen im Durchschnitt sein Jahresbudget erst nach fast drei Jahren erreichen.“
Das hat mich dazu veranlasst, nachzuschauen, wie viele Superreiche es eigentlich in Deutschland gibt. Und siehe da, allein im Jahr 2023 besaßen in Deutschland etwas mehr als 2,82 Millionen Menschen jeweils umgerechnet mehr als eine Million US-Dollar.
Tendenz deutlich steigend. Damit rangierte Deutschland weltweit an sechster Stelle hinter den USA (fast 22 Millionen Millionäre), China (gut 6 Millionen), Großbritannien (3,1 Millionen), Frankreich (2,9 Millionen) und Japan (2,83 Millionen). All diese Zahlen sind inzwischen vermutlich schon wieder nach oben zu korrigieren.
Sie stammen aus dem UBS Global Wealth Report 2024, der damit rechnet, dass die Zahl der Millionäre allein in Deutschland bis 2028 auf 3,2 Millionen steigen könnte. Nachzulesen im Internet auf der Seite der Sparkasse. Dort finden sich übrigens noch eine Menge weiterer interessanter Daten in diesem Zusammenhang. |